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Spielberichte

Oktober 2010

Eine gute Halbzeit genügt nicht

27.10.2010 17:15 von Roy Grüner

SVCZ I

HC Leipzig III : SV Chemie Zwickau 32:27 (16:8)


Chemie hat das Sachsenderby verloren: "In zwei grundverschiedenen Halbzeiten. Wir sind in den ersten 30 Minuten voll in die Konter gelaufen. Das war der Knackpunkt", so Trainer Dietmar Scholz. Nach der Pause - 8 Tore Rückstand - steigerten sich die Gäste und entschieden die zweite Hälfte mit 19:16 für sich. Das half wenig. "Wir sind zu spät aufgewacht", so der Coach. Als der SV 20:27 zurücklag (50.) war alles entschieden. Dem HC gelang der erste Sieg im 4.Spiel. Bei Chemie fehlte Josephine Kretzschmar, die noch an einer Kopfverletzung laboriert.

 

SV Chemie: Hein, Hoppe; Eibisch(1), Albert(1), Hegewald, K.Kretzschmar, Wehner(6), Grünler(3), Kaiser(4), Mühlmann(9/3), I.Dosdall(3/1)

SV Chemie Zwickau II gelingt nächster Heimsieg

25.10.2010 19:02 von Roy Grüner

SVCZII

SV Chemie Zwickau II : Burgstädter HC 25:21 (14:5)


Einen ungefährdeten 25:21 Sieg gegen den Burgstädter HC erzielten die Bezirksliga-Handballerinnen von Chemie Zwickau II. Von Beginn an konzentriert agierte die Zwickauer Deckung und erlaubte dem Gegner in der ersten Halbzeit nur 5 Treffer. Im eigenen Angriff lief der Ball sehr gut und die Zuschauer bekamen viele gut herausgespielte Tore von allen Positionen zu sehen. Erst in den letzten 15 Minuten, bei Stand von 20:10, lies die Konzentration nach und der Gegner konnte das Ergebnis etwas freundlicher gestalten.

 

SV Chemie II: Mazijewski, Neidhardt; J.Dosdall, Steudemann, Stölzel(1), C.Mühlmann(3/1), Zander(8/3), Darr, Weber(4), Lindemann, Weiß, Seidel(2), Friedrich(2), Klose(5/1)

Pokalaus im Vogtland

11.10.2010 17:21 von Roy Grüner

SVCZ I

SV 04 Oberlosa : SV Chemie Zwickau 23:19 (11:8)


Beim vorjährigen Tabellendritten der Verbandsliga Frauen, Staffel West, SV 04 Plauen-Oberlosa hat der Sachsenliga-Neuling SV Chemie Zwickau am Sonnabend mit 19:23 verloren und ist in der 2. Runde des Handball-Sachsenpokals 2010/11 ausgeschieden.

Die Zwickauerinnen taten sich in diesem Auswärtsspiel ziemlich schwer. Dies bekräftigte auch Trainer Roy Grüner, als er konstatierte: „In den ersten acht Minuten haben wir nur ein Tor erzielt und dann kann man am Ende auch nicht gewinnen.“ Nachdem der SV Chemie in der ersten Halbzeit noch einigermaßen mithielt (5:5/18.), gab es dennoch nach 30 Minuten bereits einen Drei-Tore-Rückstand. In dieser Zeit vermochte Nena Mühlmann allerdings zwei Siebenmeter nicht zu verwandeln. „Wir haben zu viele Fehler gemacht, die Chancenauswertung war schlecht und die Deckung zu inaktiv. Wir bekamen die drei Aufbauspielerinnen Seifert, Müller und Rink einfach nicht in Griff“, gestand Trainer Dietmar Scholz.

Nach der Pause gerieten die Chemikerinnen weiter in Rückstand, die Zwischenstände lauteten: 8:14 (34.) und 12:19 (48.). Das 16:21 (55.) war in der Schlussphase die Vorentscheidung. „Oberlosa kam zu leichten Toren und die Blockarbeit war fast Null. Bei uns war keine Spielerin in Normalform. Es fehlte die Spritzig- und Schnelligkeit. Unser Spiel war zu durchsichtig. Der Wille alleine versetzt Berge“, so Dietmar Scholz. Sein Trainerkollege Roy Grüner ergänzte: „Wir haben in 60 Minuten nicht ins Spiel gefunden. In der Abwehr sind wir zu passiv gewesen und nicht aggressiv genug, sondern haben nur reagiert. Der Gegner war mit mehr Cleverness und dem größeren Willen ausgestattet.“

Die jungen Vogtländerinnen, in dessen Team nur eine Spielerin über 30 Jahre stand und bei einem Durchschnittsalter von nur 22 Jahren liegt, setzten sich gegen die erfahrene Chemie-Mannschaft durch und erreicht verdient das Viertelfinale. SV 04-Trainer David Woitke: „Wir hatten eine sehr gute Abwehrleistung gehabt und mit Isabell Borack zudem eine ausgezeichnete Torfrau in unseren Reihen. Im Angriff verzeichneten wir mehr Struktur. In keiner Phase des Spieles haben wir abgebaut. Ich denke, wir waren an diesem Tag die bessere Mannschaft."

 

SV Chemie: Hoppe, Frenzel; Eibisch (2), Albert (1), Hegewald (1), J. Kretzschmar (2), Wehner (3), Mühlmann (5), Dosdall (5/3), Grünler, Kaiser.

D2-Jugend MSG (Chemie)

 

 

 
Marienberg: MSG D2 
Zum ersten Punktspiel der Saison fuhren die Mädels der D2 mit neuem Trainergespann und zahlreichen Fans nach Marienberg. Nach einer kurzen doch sehr intensiven Vorbereitungszeit, man erlernte den Sprungwurf sowie den Angriff und die Abwehr im 1:5 Verhalten, waren die Mädchen hoch motiviert.
So ging es auch in die ersten Spielminuten, die Abwehr stand gut, nur im Angriff waren die Bewegungen noch etwas verhalten. Das änderte sich jedoch von Minute zu Minute und die Mädels bekamen mehr Selbstvertrauen. So konnte zur Halbzeit ein Vorsprung von ... erkämpft werden. Auch nach dem Seitenwechsel ließ der Kampfgeist nicht nach und am Ende stand ein ... Sieg für die MSG D2 an der Anzeigetafel.
 
Chemnitz: MSG D2
Zum zweiten Punktspiel der Saison fuhren die D2 nach Chemnitz. Schon beim Eintreffen in der Halle, wurde klar, das es rein körperlich gegen die hochgewachsenen Chemnitzerinnen schwer wird. Trotzdem startete man nach dem ersten Sieg hochmotiviert in das Spiel. Nach wenigen Minuten war es jedoch schwer, mit dem Tempo der D2 alter Jahrgang mitzuhalten. Im Angriff versuchte man durch viel Bewegung durch die scheinbar wie eine Mauer stehenden Chemnitzerinnen durchzuschlüpfen, was auch immer mal gelang. Auch durch waches Abwehrverhalten konnte der eine oder andere Ball durch unsere Mädels abgefangen werden. Am Ende musste man sich mit 27:17 geschlagen geben. Trotzdem ein großes Lob an alle Spielerinnen für den riesen Kampfgeist und einen lieben Dank an die abermals zahlreich mitgereisten Eltern, Großeltern und Freunde.