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Spielberichte

Dezember 2010

Wichtiger Sieg für Chemie Frauen

15.12.2010 16:59 von Roy Grüner

SVCZ I

SV Chemie Zwickau : SC Riesa II 30:20 (15:08)


Recht klar mit 30:20 behielt der SV Chemie Zwickau im Derby der beiden Sachsenliga-Neulinge gegen den Nachwuchs des Zweitbundesligisten vom SC Riesa II die Oberhand. Wie die Zwischenstände von 3:1 (9.), 5:6 (16.) und 9:8 (23.) belegen, ging es zunächst ständig hin und her. Mit einem Kontertor von Albert zum 10:8 (23.) leiteten die Chemie-Frauen eine starke Phase ein und es folgten kurz vor und nach der Pause insgesamt acht Tore in Folge. Das 17:8 (34.) von Mühlmann war zugleich das 250. Saisontor für den Aufsteiger. Nachdem die Riesaer den Rückstand bis auf fünf Tore (22:17/47.) verkürzen konnten, bestimmten die Chemikerinnen in der restlichen Zeit das Geschehen auf dem Neuplanitzer Hallenparkett und siegten auch in dieser Höhe verdient. „Alle Spielerinnen haben sich voll reingekniet. Jede hat gezeigt, dass sie gewinnen wollte. In der 1. Phase der ersten Halbzeit war es sehr abwechslungsreich und wir konnten uns noch nicht absetzen“, betonte Chemie-Trainer Dietmar Scholz. Die nur 1,66 m große Mühlmann verwandelte nicht nur alle vier Siebenmeter, sie war mit insgesamt 13 Treffern die erfolgreichste Torschützin. Die noch in der Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau befindliche Spielerin bereitete sich selbst ein schönes Vorgeburtstagsgeschenk, denn am Donnerstag wird sie 19 Jahre jung. „Wir haben etwas überhastet gespielt, aber nur am Anfang. Es war ein Spiel mit vielen Kontertoren. Unsere Abwehr stand aber sicher. Als Neuling können wir mit 7 Punkten ganz zufrieden sein. Ich denke nicht, dass wir absteigen werden“, blickt die 66-fache Chemie-Torschützin der Rückrunde zuversichtlich entgegen.

 

SV Chmie Zwickau: Hein, Hoppe; Eibisch (2), Albert (3), Hegewald, K. Kretzschmar, J. Kretzschmar (4), Wehner (5), Grünler (2), Mühlmann (13/4), I. Dosdall (1)

Chemie II verliert gegen direkten Kontrahenten

15.12.2010 16:56 von Roy Grüner

SVCZII

USG Chemnitz : SV Chemie Zwickau II 27:19 (13:08)

Beim Auswärtsspiel in Chemnitz konnte die Zweite von Chemie nur bis zum 4:4 gegen die USG Chemnitz mithalten. Obwohl nur 2 Spielerinnen fehlten, konnte nicht an die gute Leistung der vergangenen Woche angeknüpft werden. In der Deckung fehlte die Abstimmung und der Gegner konnte immer wieder Lücken zum Torwurf finden. Im eigenen Angriff bemühten sich die Chemikerinnen, brauchten aber zu viele Versuche, um ein Tor zu erzielen, so dass am Ende eine klare 19:27 Niederlage stand.

SV Chemie II: Mazijewski, Frenzel; Steudemann, Bräuer(2), Neidhardt, C.Mühlmann(1/1), Orlitz, Darr(1), Weber(7/2), Lindemann, Friedrich(4/2), Klose(4)

Chemie II behält die Oberhand

15.12.2010 16:46 von Roy Grüner

SVCZII

SV Chemie Zwickau II : VfB Blau-Gelb 21 Flöha 27:17 (13:07)


Das Bezirksligateam von Chemie Zwickau konnte durch einen 27:17 Sieg gegen Flöha den Anschluss zum Mittelfeld wieder herstellen. Nach mehreren Niederlagen spielte die Mannschaft von Beginn an konzentriert und der Gegner konnte nur bis zum 2:2 mithalten. Deckung und beide Torhüter machten es den Gästen aus Flöha schwer, Tore zu erzielen. Im Zwickauer Angriff war diesmal viel Bewegung und die Anspiele fanden den freien Mitspieler, so dass man sich bis zur Pause klar mit 13:7 absetzte. In der 2.Hälfte liesen die Chemikerinnen nicht nach, baute den Vorsprung weiter aus und freuten sich über den klaren Erfolg.

SV Chemie II: Mazijewski, Frenzel; Steudemann, Bräuer(2), Neidhardt, C.Mühlmann(1), Zander(4/1), Darr(2), Weber(10), Lindemann(1), Weiß, Friedrich(3), Klose(4/1)

Gut gespielt - Trotzdem verloren

08.12.2010 14:40 von Roy Grüner

SVCZ I

TSG 186 Taucha : SV Chemie Zwickau 26:25 (13:10)

 

Ohne seine beste Torschützin Nena Mühlmann (bisher 54 Treffer) sowie die erfahrenen Spielerinnen Sandra Kaiser und Yvonne Grünler verlor der Neuling SV Chemie Zwickau bei der TSG 1861 Taucha knapp mit 25:26 (10:13). Durch die drei Ausfälle gab Jessica Dosdall (22) ihr Debüt in der ersten Mannschaft. In einer nahezu ausgeglichenen 1.Halbzeit mit dem Zwischenstand 6:6 (15.) konnten sich die Gastgeber später etwas absetzen und führten zur Pause mit drei Toren Vorsprung. Obwohl Nachwuchsspielerin Franziska Hegewald vom Siebenmeterpunkt insgesamt achtmal erfolgreich war, langte es für die Chemikerinnen nicht. Nach einem 24:24 (55.) besaßen die Zwickauerinnen zum Schluss nicht mehr die Nerven, um wenigstens noch einen Punkt retten zu können. "Wir haben die Angriffe zu schnell abgeschlossen. Es war ein Unentschieden, sogar ein Sieg drin. Wir haben besser gespielt als zuletzt. Doch nach wie vor sind wir in der Deckung zu zaghaft", gestand Chemie-Trainer Dietmar Scholz. Im letzten Spiel des Jahres gegen die Zweitbundesligareserve des Tabellenletzten SC Riesa II muss unbedingt ein Erfolg her,um in der Tabelle nicht noch weiter abzurutschen.
 

SV Chemie: Hoppe, Hein; Eibisch (1), Albert (4), I. Dosdall (4), Hegewald (9/8), K. Kretzschmar, J. Kretzschmar (3), Wegner (4), J. Dosdall

D2-Jugend MSG (Chemie)

 

 

 
Marienberg: MSG D2 
Zum ersten Punktspiel der Saison fuhren die Mädels der D2 mit neuem Trainergespann und zahlreichen Fans nach Marienberg. Nach einer kurzen doch sehr intensiven Vorbereitungszeit, man erlernte den Sprungwurf sowie den Angriff und die Abwehr im 1:5 Verhalten, waren die Mädchen hoch motiviert.
So ging es auch in die ersten Spielminuten, die Abwehr stand gut, nur im Angriff waren die Bewegungen noch etwas verhalten. Das änderte sich jedoch von Minute zu Minute und die Mädels bekamen mehr Selbstvertrauen. So konnte zur Halbzeit ein Vorsprung von ... erkämpft werden. Auch nach dem Seitenwechsel ließ der Kampfgeist nicht nach und am Ende stand ein ... Sieg für die MSG D2 an der Anzeigetafel.
 
Chemnitz: MSG D2
Zum zweiten Punktspiel der Saison fuhren die D2 nach Chemnitz. Schon beim Eintreffen in der Halle, wurde klar, das es rein körperlich gegen die hochgewachsenen Chemnitzerinnen schwer wird. Trotzdem startete man nach dem ersten Sieg hochmotiviert in das Spiel. Nach wenigen Minuten war es jedoch schwer, mit dem Tempo der D2 alter Jahrgang mitzuhalten. Im Angriff versuchte man durch viel Bewegung durch die scheinbar wie eine Mauer stehenden Chemnitzerinnen durchzuschlüpfen, was auch immer mal gelang. Auch durch waches Abwehrverhalten konnte der eine oder andere Ball durch unsere Mädels abgefangen werden. Am Ende musste man sich mit 27:17 geschlagen geben. Trotzdem ein großes Lob an alle Spielerinnen für den riesen Kampfgeist und einen lieben Dank an die abermals zahlreich mitgereisten Eltern, Großeltern und Freunde.